Wow, gerade eben haben wir die Besucherzahl von 7000 auf unser Homepage erreicht! Und das erst seit der Umstellung im letzten September. Wir sind sehr begeistert über die vielen Leser unseres Blogs! Darauf werden wir heute noch anstoßen.
Und wir hoffen, dass wir weiterhin interessante Berichte schreiben und viele auf unsere Reise virtuell mitnehmen können.
Kleine Schritte
Es geht immer weiter bei uns, zwar aktuell mit kleineren Schritten, aber immerhin
- heute kam unser Standerschein von Trans-Ocean. Damit können wir die Vorteile der Trans Ocean Stützpunkte weltweit nutzen.
- das immer wieder beliebte Dauerthema “Ausmisten” beschäftigt uns ständig. Wir haben unseren Kleiderschrank ein deutliches Stück geleert (da darf sich wohl größtenteils wieder Oxfam freuen) und halten auch ständig Angebote bei ebay am Laufen. Daneben findet sich immer wieder jemand, der uns Einzelteile abnimmt. Wir haben sogar schon einen Interessenten für unsere Waschmaschine (bei Bedarf: wir haben auch noch Kühlschrank, Trockner, Spülmaschine und Einbauherd abzugeben). Unsere alten Handys werden wir am Samstag wegbringen, mal sehn, was wir dafür noch bekommen.
dann haben wir ein wenig weiter gebastelt. Unter den Tisch im Salon wollen wir ja Aufbewahrungskisten stellen. Die haben inzwischen zwar die richtige Höhe, aber es müssen noch Leisten als Auflager für die Sitzkissen festgeschraubt werden und die Oberkante hat noch ein paar scharfe Kanten. Da haben wir noch nicht die endgültige Lösung, aber schon die ein oder andere Idee. Auf jeden Fall kam dabei zum ersten mal das neue Akkuschrauberlein zum Einsatz.
Geburtstagsgeschenke und Vorratsliste
So ein Geburtstag ist auch nachträglich was schönes. Da bekommt man(n) interessantes und nützliches geschenkt. Zum Bespiel ein Kapok-Doppelkissen, den Atlantic Crossing Guide und einen Akkuschrauber mit Winkel- und Extenteraufsatz. Da freut sich das Seglerherz. Danke an alle, es war ein schöner Nachmittag mit Euch.
Nach unserem Italienkurztrip mit den Großeinkäufen konnte es nicht lange ausbleiben, wir haben eine neue Liste angelegt. Vielmehr Claudi, die bei uns die Excelspezialistin
ist. Es wird wohl die wichtigste Liste werden, für Lebensmittel! Da müssen wir einfach wissen, was, wieviel, welche Packungseinheit, wie lange haltbar und wo es verstaut ist. Man glaubt einfach nicht wieviele versteckte Winkel es auf so einem Schiff gibt. Und nach 4 Jahren was zu finden, das schon 2 Jahre abgelaufen ist, ist einfach nicht so toll.
Die Instrumente sind da
Heute kam endlich das ersehnte Paket mit unseren Instrumenten. Es sind eine ganze Menge Kabel, Geber, Einzelteile und Handbücher. Jetzt brauchen wir nur noch das passende Wetter und müssen nach Wilhelmshaven, dann können wir alles einbauen. Das heißt an Arbeit konkret:
- die Blende im Cockpit, in der die Instrumente eingelassen sind, muss neu gemacht werden. Die alten Löcher passen nicht, außerdem sind es jetzt weniger Anzeigen.
- wir müssen einen Platz finden, wo wir den Kompassgeber unterbringen
- drückt uns alle die Daumen, dass wir die alten Löcher im Rumpf für die neuen Geber verwenden können, ansonsten müssen wir neu bohren.
- im Masttop muss der neue Windgeber montiert werden. Dann muss natürlich auch noch das zugehörige Kabel durch den Mast gezogen und im Boot verlegt werden.
- wir brauchen einen Platz für den NX-Server. Von dort muss ein Kabel in die Navi-Ecke gelegt werden, da wir über eine Software alle Instrumente mit Werten auch auf dem Rechner anzeigen können.
- natürlich muss das auch alles entsprechend miteinander verkabelt werden.
Die Arbeit geht uns also nicht aus
Einkaufstour beendet
Nach einem tollen Frühstück und Plausch mit einer Angestellten des Hotels, die uns u.a. einen Tip für unsere bevorstehenden Einkäufe gab, checkten wir aus, gingen nochmal für einen kurzen Blick zum See runter und fuhren los.
Nix Affi wie sonst immer, sondern Martinelli etwas weiter Richtung Verona. Da kaufen die Einheimischen und die Wissenden ein
, meinte sie und es hat sich wirklich sehr gelohnt. Einer der Gründe unserer Reise nach Italien war ja, Vorräte einkaufen die sich länger halten und wir gut an Bord verstauen können. Da kam dann in etwa zusammen: 9kg Spaghetti, 4,5kg Fusili und Rigate (alles eingschweißt), ca. 25 Gläser Pesto und Soßen (vor allem Calabrese von Barilla, voll geil), verschiedene Risotto, Polenta, Öl, Balsamico, eingelegte Bohnen, Amaretti und natürlich Espresso in rauen Mengen. (ohne Espresso geht schon mal gleich gar nix!) Diese Sachen sind teilweise bis Ende 2013/14 haltbar.
Dann geht es los auf die Autobahn und Richtung Brenner. Die Heimfahrt verlief diesmal völlig ohne Stau. Teilweise war zwar starker Schneefall (Claudi wollte sich schon das Laptop suchen
), doch waren wir noch nie so früh aus Italien zuhause, 18 Uhr und ein Parkplatz wie vorbestellt. Schnell noch das Auto ausräumen, Taschen schleppen, aussortieren was aufs Boot kommt und was in der Wohnung verstaut wird und gegessen werden darf
.
Zum Abschluss dieses letzten Italienkurzurlaubes für viele Jahre machen wir noch eine Flasche Vino auf und genießen den mitgebrachten Schinken, Käse und die Oliven mit Baguette.
Irgendwie waren die Tage notwendig um “Frei” zu werden. Wir lieben Italien enfach wegen seiner tollen Landschaft, der Menschen, der Leckereien und vor allem auch, des “Kaffee´s”. Doch jetzt freuen wir uns darauf, viele neue Kulturen und Menschen kennen zu lernen oder vielmehr, wir sehnen uns danach.
Winterspaziergang
Heute haben wir einen richtig schönen, erholsamen Wintertag erlebt. Wir hätten nie vermutet, das gerade am Gardasee erleben zu dürfen
Nach einem sehr ausführlichen und leckeren Frühstück haben wir uns auf den Weg gemacht, wir wollten nach Bardolino laufen. Am Gardasee gibt es rundum (glauben wir zumindest) einen Weg, den man sehr schön laufen kann. Bis Bardolino sind es von hier etwa 4km, also ein schöner Spaziergang im Schnee. Und es war richtig herrlich! Alles war schon bepudert und es hat noch weiter geschneit. Durch das sehr diesige Wetter war eine ganz tolle Stimmung: ganz leise und alles wie in Watte gepackt. In Bardolino angekommen haben wir uns zum Aufwärmen ein Cafe gesucht und dort eine leckere Schokolade getrunken. Dann noch kurz zum Hafen und in eine Bar zum obligatorischen Prosecco. Was uns in Italien in Bars sehr gut gefällt: zum Prosecco, der übrigens in richtig schönen Gläsern serviert wird, gibt es Nüsse, Chips, Oliven und Tramezzini. Und das alles kostet nicht mal extra! Da bleibt man doch gerne sitzen ![]()
Zurück im Hotel haben wir uns fertig gemacht für Pool und Sauna. War herrlich entspannend. Das Hotel hier ist wirklich richtig schön! Alles sehr sauber, freundlich und angenehm. Eine gute Wahl für ein Winterwochenende
Danach haben wir es uns noch ein wenig im Zimmer gemütlich gemacht mit Lesen und ein wenig vor uns Hindösen.
Zum Abschluss unsere Urlaubstages waren wir noch essen, ein leckeres Menü in einem Restaurant, in dem wir die einzigen Gäste waren. War mal ein besonderes Gefühl. Der Koch hat sich extra für uns in seine Arbeitsklamotten geworfen. Unser Stammlokal in Bardolino wurde es dann übrigens doch nicht, wir hatten heute tagsüber gesehen, dass sie Winterpause haben. Es ist hier wirklich deutlich weniger los als im Sommer, auch in den Straßen tagsüber war kaum jemand zu sehen. Jetzt lassen wir den Abend noch gemütlich bei einem Glas Wein ausklingen, morgen wir etwas anstrengender.
Winter Wonderland Gardasee
Heute sind wir von Anja, also von München aus, weiter Richtung Süden gefahren. Michl hat zum Geburtstag ein Wochenende am Gardasee bekommen, und wir wollten nicht zu spät ankommen. Blöderweise hatten noch mehr die Idee, heute in Richtung Süden zu fahren und wir standen eine Weile im Stau… Aber irgendwann ging es dann doch noch voran. Nach dem Brenner wurde es langsam etwas wärmer, sogar 4°C plus hat unser Thermometer zwischendurch angezeigt! Unser Hotel ist in Garda und wir wollten über die
Küstenstrasse in Richtung Süden fahren. Nachdem kurz nach dem Brenner gar kein Schnee mehr lag, waren wir doch ein wenig überrascht, dass es hier dann geschneit hat. Zwischendurch hatten wir richtig schneebedeckte Fahrbahn. Das hatten wir so wirklich nicht erwartet
War aber sehr schön! Sehr interessant waren die Boote, Stege und Steine, die so leicht bepudert bzw. eingeschneit in den See hineinragen.
In Garda angekommen sind wir zuerst ins Hotel. Und dann direkt zum Einkaufen. Geplant war für heute ein gemütlicher Abend mit Wein, Oliven, Mortadella, Käse und sonstigen Leckereien. Und genau den genießen wir gerade noch
Für morgen ist ein Urlaubstag geplant: gemütlich frühstücken, im Schnee spazieren gehen, Sauna und Pool im Hotel ausnutzen und abends gemütlich in unser altes Stammlokal in Bardolino essen gehen. Nachdem das wohl unser letzter entspannter Urlaub vor der Abfahrt wird, werden wir es uns richtig gut gehen lassen
Wir besuchen unseren Tisch
Wir werden immer wieder gefragt, was wir denn mit unseren Sachen und Möbeln machen, die wir nicht mitnehmen. Kurz gesagt: verkaufen, entsorgen oder unterstellen. Ein sehr gut gelungenes Beispiel zum Thema “unterstellen” ist unser Eßtisch inklusive Stühle und Bank. An dem hängen wir sehr, es ist ein wirklich schönes Stück. In unserer aktuellen Wohnung haben wir ihn schon nicht untergebracht, also mussten wir uns da vor zwei Jahren schon etwas überlegen. Und wie der Zufall manchmal so mitspielt, hat unsere Freundin Anja genau zu der Zeit einen neuen Eßtisch mit Stühlen gesucht. Und jetzt hat sie unseren als Leihgabe bekommen, bis wir wieder da sind. Für alle ein Gewinn
Ja, und um zur Überschrift zu kommen: wir haben heute abend Anja (und natürlich unseren Tisch) besucht. War ein sehr schöner Abend
Nexus Instrumente
Eine weitere Entscheidung ist gefallen und wir sind wieder eine Sorge los. Nach langem Hin und Her, Vergleichen der Angebote und des Services haben wir uns für die NX2-Serie von NEXUS entschieden. Weiteres und Bilder gibt es, sobald wir die Instrumente haben.
Winterkälte
Bis vor zwei Wochen haben wir uns fast noch ein wenig geärgert, dass wir Kassiopeia an Land überwintern lassen. Der Grund war ja, dass wir ein wenig Angst hatten, dass bei Frost z.B. die Kugelhähne bei den Borddurchlässen einfrieren, vor allem auch, weil wir von hier aus nichts machen können. Und davon waren wir ja bis vor zwei Wochen noch weit entfernt. Inzwischen bereuen wir unsere Entscheidung nicht mehr. Auch wenn nichts passieren würde, wir haben so doch ein besseres Gefühl. Und wir hoffen das beste, dass Max und Gioia, und natürlich auch alle anderen, die im Wasser geblieben sind, die Kälte gut überstehen!
Dann waren wir heute bei Radio Gong im King Gong. Hat richtig Spaß gemacht! Wer das verpasst hat und noch nachhören will, hier gibt´s den Mitschnitt.