Einräumen und Einleben

Wir sind inzwischen beide wieder zurück in Deutschland, beide bepackt bis obenhin, jeder mit drei Gepäckstücken, die bis zum Limit befüllt waren. Dennoch mussten ein paar Sachen zurückbleiben, es ist einfach unfassbar, was sich zum Einen in der Zeit angesammelt hat und zum Anderen, was so alles in Kassiopeias Bauch verschwunden ist.

Das anfängliche Chaos in unserer Wohnung lichtet sich so langsam. Wir hatten anfangs praktisch noch keine Möbel (außer Bett und Kühlschrank, das wichtigste war also da), inzwischen sind wir schon besser ausgestattet. Ein Regal für Klamotten, Kommoden und vor allem unser Esstisch sind schon gut in Benutzung. Die Puzzleteile in der Küche werden zu einem Bild, heute haben wir die letzten Schränke aufgehängt und den Ofen in Betrieb genommen. Jetzt fehlen nur noch Anschluss für Wasser und Gasherd – ein Ende ist in Sicht 🙂

Vielleicht fragt sich der ein oder andere, wie es hier im Blog weiter geht. Das wissen wir selber nicht. Vermutlich kommt zwischendurch der ein oder andere Beitrag, wir werden auch nicht aufhören zu reisen – Ideen sind vorhanden.

Abflug

Den machen wir morgen, und zwar in Richtung Kassiopeia. Wir wollen das (hoffentlich angenehme) Frühlingswetter nutzen, um das ein oder andere zu reparieren und erledigen. Die Welle muss bestellt und eingebaut werden und insgesamt sind wir gespannt, wie unsere Dame den Winter überstanden hat. Ganz so kalt wie letztes Jahr war es ja nicht, es soll aber auch viel geregnet haben. Wir werden sehen 🙂

Morgen abend Ortszeit landen wir in Richmond, dann haben wir für ein paar Tage einen Leihwagen und werden uns wieder an Bord einrichten. Ins Wasser geht es erstmal nicht, wir haben genug anderes zu tun. Mehr gibt´s dann, wenn wir in Deltaville sind!

Nicht viel los

Nun, eigentlich stimmt das nicht so ganz. Wir sind inzwischen ganz gut eingespannt und beschäftigt. Wir haben uns in der letzten Zeit mit etlichen Freunden getroffen, freuen uns gelegentlich über weiße Landschaft (auch wenn der Schnee meist am nächsten Tag schon wieder weg ist), haben ein wenig Fürth erkundet (es ist schon ein wenig ein Dorf, aber es gibt dafür auch wunderbare, kleine Läden mit ganz individueller Beratung) und sind natürlich „nebenbei“ auch am Arbeiten.

Unsere Terminkalender füllen sich, der ein oder andere Arzttermin ist dabei (welch ein Luxus das ist, ohne Folgekosten zu haben, einfach zum Arzt zu gehen!), aber auch Geburtstagsfeiern oder Veranstaltungen. So langsam wird auch das Wetter besser – damit auch heller (Licht vermissen wir in unserer etwas dunklen Wohnung sehr). Wir freuen uns darauf, uns bald wieder auf die Fahrräder zu schwingen und wieder mehr draußen zu sein.

Eingelebt

Es wird mal wieder Zeit für ein Lebenszeichen!

Bisher haben wir uns gut eingelebt, unser Tagesrhytmus hat sich teilweise gar nicht mal so sehr viel geändert, die Arbeiten an Kassiopeia fallen halt weg – dafür helfen wir gelegentlich meiner Mutter etwas im Haus. Ein wenig mehr arbeiten zum Geld verdienen müssen wir, das Leben in Deutschland ist nunmal teurer als auf Kassiopeia. Und ihren Stellplatz müssen wir ja auch weiter bezahlen. Die Wohnungssuche war erfolgreich, nächsten Dienstag ziehen wir um. Das Ergebnis der Suche ist etwas anders als ursprünglich geplant, hat aber doch auch so seine Vorteile. Wir wohnen als „Zwischenmieter“ in Fürth (für alle Nürnberger und Fürther: ja, wir haben ein Visum bekommen), das heißt, wir müssen unsere Möbel nicht einsammeln und uns auch nicht mit Internetanschluss oder GEZ rumärgern. Allerdings müssen wir im April/Mai mal für fünf Wochen ausziehen, aber da findet sich auch was (wir haben schon so die ein oder andere Idee).

gut angekommen

Die letzten Tage waren ein wenig hektisch. Irgendwie kriegen wir das immer wieder hin, dass sich am Ende alles ballt. Aber wir sind dann doch losgekommen. Mit insgesamt vier großen und vier kleineren Gepäckstücken haben uns am Sonntag Laura und Bill (sie standen mit ihrer SY Rivah Music im Frühling neben Kassiopeia) abgeholt, wir haben noch einen unterhaltsamen Abend bei ihnen in Richmond verlebt und Montag früh brachte Bill uns inkl. Gepäck zum Flughafen. Alle Flüge waren pünktlich und wir sind Dienstag mittag vollständig in München angekommen. Unsere Sachen haben wir schon grob verstaut, die Wohnungssuche ist intensiviert und wir gewöhnen uns an so ungewohnte Dinge wie ein Bad nur wenige Schritte entfernt, eine Küche, in der wir uns beide gleichzeitig bewegen können und unsere Fahrräder stehen auch gleich um die Ecke.

Einer der wichtigsten Punkte, der vor Abfahrt zu erledigen war, war die Übergabe des Autos. Anna, eine sehr reizende und interessante Dame mit bewegter Lebensgeschichte, die es nach Deltaville verschlagen hat, suchte einen Van – und hat sich für unseren entschieden. Wir wünschen uns und ihr von Herzen, dass sie ohne Probleme ganz viel und weit fahren kann! 

Tja, und wie geht es jetzt weiter? Wir werden uns erstmal hier einleben, Familie und Freunde genießen und dann sehen wir weiter. Kassiopeia wartet sicher jetzt schon auf uns!

Halbzeit in Deutschland

kamerasJetzt bin ich schon eine Woche hier und irgendwie ist die Zeit im Flug vergangen. Familie, Freunde – ich freu mich sehr darüber, alle mal wieder zu sehen. Leider kann ich die Freude mit Michl nur aus der Ferne teilen, zumindest über skype und mit Bildern halte ich ihn ständig auf dem Laufenden. Das mit den Bildern ist inzwischen wieder einfacher, wir haben nämlich zwei neue Kameras. Dank einem unwiderstehlichen Angebot und beeindruckend vieler Spenden konnten wir uns mit eigener Zuzahlung eine gebrauchte Sony Spiegelreflex mit Objektiv und eine wasserdichte kompakte Lumix leisten. Vielen, vielen Dank nochmal an alle Spender!!

nuernbergIch bin somit fleißig am Knipsen, Michl wollte von allen Leckereien, die ich genieße, ein Bild (ich finde ja, das grenzt an Folter, aber er besteht darauf ;-)). Somit schicke ich Brezen, Gänse, Klöße, Enten, Pfefferkarpfen, Holzofenbrot, Wienerle, Mohnkuchen, Bier und ähnliches virtuell nach Brasilien. Aber natürlich bekommt er auch Familie und Freunde, Christkindlesmarkt und das graue Wetter zu sehen. 😉

Danke!

Unser Heimaturlaub neigt sich dem Ende, die zwei Wochen hier sind rasend schnell vergangen. Wir hatten so viele Termine wie im ganzen letzten Jahr nicht, aber wir haben jeden einzelnen genossen. Vielen Dank an alle, die sich für uns Zeit genommen oder uns eingeladen haben. Es war toll, euch alle mal wieder gesehen zu haben!

Und das waren: meine Eltern, Stefan, Anja, Caro, Rainer, Michls Eltern, Claudia, Bianca, Thomas, Heike, Elke, Olli, Christina, Ralf, Fred, Wolfgang, Anna, Rosi, Moni, Maria, Christl, Marcus, Günther, Lucky, Eva, Max, Erich, Irmi, Carmen, Kurt, Hary, Steffi, Markus, Ute, Stefan, Guido, Martin, Giovanna, Hanne, Flora, Alexander, Gisela, Thomas, Doris, Tanja, Dina, Dieter, Martina, Hans, Kerstin, Dietrich, Christian, Andy, Caro, Reiner, Elke, Sipple, Hed, Klaus, June, Micha, Gabriele und Roland. Wir hoffen, wir haben niemanden vergessen!

Morgen steht für uns der Rückflug an, dann werden wir auch wieder regelmäßiger schreiben. Es war einfach nicht die Zeit dazu. Auch wenn die Tage hier sehr schön waren, freuen wir uns doch wieder auf Kassiopeia. Unsere Zeit verbracht haben wir unter anderem mit Folgendem: 🙂

Neulich in Oberfranken

Michl mit Wolfgang - von ihm ging die Initiative aus

Michl mit Wolfgang – von ihm ging die Initiative aus

die fast komplette Runde

die fast komplette Runde

Als wir letztes Jahr losgefahren sind, hat sich in Forchheim ein kleines aber feines Grüppchen gefunden, das seitdem regelmäßig zusammen sitzt und die neuesten Infos über uns austauscht. Unser Fanclub. Wir waren anfangs völlig baff, als wir davon erfahren haben, haben uns natürlich auch sehr darüber gefreut (das tun wir auch immer noch)!! Als wir nun verkündet haben, dass wir Heimaturlaub machen, kam auch sofort die Einladung. Und wir wären ja doof, wenn wir uns so eine Einladung entgehen lassen würden!

extrem leckeres, griechisches Essen

extrem leckeres, griechisches Essen

Vielen, vielen Dank nochmal für den sehr schönen Abend! Wir haben es wirklich genossen und uns sehr gefreut, euch kennengelernt zu haben. Und es ist klasse, dass wir jetzt endlich wissen, wer da so alles regelmäßig zusammensitzt 🙂 Ein ganz besonderes Danke übrigens an Maria, die grandios gekocht hat!

Ansonsten haben wir schon ein wenig Nürnberg genossen, die besten Brezen gegessen oder auch Coburger Bratwürste geschlemmt (Danke an Thomas und Heike). Das Ganze bei schönen Sommerwetter und lauen Abenden. Wir sind sehr glücklich, dass mit uns der Sommer eingezogen ist 🙂

Familienbesuche

Die ersten Tage in Deutschland haben wir hinter uns. Und wir haben hauptsächlich erstmal Familie besucht. Das neueste Familienmitglied ist Sara, unser Enkelkind, und die war natürlich erstmal die Hauptperson. Und zwar eine sehr süße und brave. Wir wünschen ihr, dass sie und ihre Eltern weiterhin so entspannt und gesund bleiben. Und uns wünschen wir, dass wir uns bald an den Status „Oma“ und „Opa“ gewöhnen 😉 Aber bisher gefällt er uns schon ganz gut!

Als „Einschub“ zu einem Besuch bei Michls Eltern und Schwester Claudia, danke für das leckere Essen, waren wir noch kurz für einen Kaffee bei Bianca, einer ehemaligen Nachbarin. Manchmal ist es so, dass man sich lange nicht gesehen hat (Michl) oder noch nie (Claudi), sich aber trotzdem spontan gut versteht und unterhält. Und genauso war es. Danke 🙂

zurück in Franken

Irgendwie kommt es uns gerade alles recht unwirklich vor. Für die Strecke, die wir jetzt gemütlich und größtenteils in aller Ruhe in knapp einem Jahr mit Kassiopeia zurückgelegt haben, haben wir heute mit dem Flieger gut vier Stunden gebraucht. Und es wirkt alles auch nicht wirklich fremd, so als ob wir gar nicht lange weg gewesen wären. Danke für´s Abholen an meinen Vater!!

UmzugAnsonsten haben wir gestern noch den Liegeplatz gewechselt, Kassiopeia liegt jetzt mitten drin. In Las Palmas gibt es keine Fingerstege, so dass wir zum ersten Mal mit einer Mooringleine am Heck festgemacht haben. Was aber auch kein Problem war. Wir haben uns in die Lücke gequetscht, vorne festgemacht, die am Steg befestigte Mooringleine aus dem Wasser gezogen und am Heck festgemacht. Noch eine zusätzliche Leine an die Mittelklampe und schon lagen wir sicher und ruhig vertäut.

Gestern und heute haben wir noch so alles, was wir denken, nicht mehr zu brauchen, zusammengesammelt und in die Rucksäcke verpackt. Zumindest auf dem Weg nach Deutschland waren wir mit dem Gepäck noch ein deutliches Stück vom zulässigen Höchstgewicht entfernt, mal sehen, wie das in zwei Wochen auf dem Rückweg wird 😉

Abenteuerlicher Tag – Vlieland

Donnerstag, 26.7.

Der Tag hat wunderbar begonnen. Um etwa 5 Uhr mit Hochwasser sind wir losgekommen, der Plan war, abends mit auflaufendem Wasser in Vlieland einzulaufen. Der ist auch grundsätzlich so aufgegangen, nur kam irgendwie doch etliches anders als geplant. Anfangs war es ein sehr schöner Segeltag! Wir haben Großsegel und Genua gesetzt und konnten auch schon durch das Fahrwasser bei Borkum raussegeln. Und mit der Segelfäche haben wir auch richtig Tempo gemacht – über 7kn über Grund! Leider können wir nicht sagen, wieviel Fahrt durch´s Wasser wir gemacht haben, nach ca. 16sm hat unsere Logge den Dienst quittiert. Da wird sich wohl was festgewachsen haben.

So wunderbar wie am Anfang lief es leider nicht den ganzen Tag. Die See wurde unruhiger, es kam eine unruhige Kreuzsee mit bis zu 2m-Wellen auf. Das hat die ganze Sache langsam ungemütlich gemacht. Dazu kam, dass auf unserem Kurs die meisten Wellen von der Seite kamen. Wir hoffen mal, dass die nächsten 5 Jahre nicht so aussehen 😉

Dann später mussten wir den Kurs ändern und eine Halse fahren. Das haben wir auch gemacht, haben dabei allerdings bemerkt, dass das Großsegel auf der Höhe eines Reffs eingerisssen ist. Also haben wir das geborgen und sind nur mit Genua weitergefahren. Glücklicherweise haben wir erst letzte Woche noch Klebeflicken vom Segelmacher besorgt. Der meinte, das hält wie verschweißt und geht nie mehr ab. Na hoffen wir mal, dass das stimmt, morgen wird repariert. Weiter ging es nur noch mit Vorsegel. Das ging zwar immer noch recht flott (4-6kn), nur leider noch weniger stabil wie vorher, das Geschaukel wurde mehr.

Die Einfahrt nach Vlieland war etwas anstrengend durch recht viel Wind und Strömung. Und das Geschaukel wurde noch mehr, wir hatten Wind von vorne, mussten also auch die Genua bergen. Da der Hafen von Vlieland voll war, wir somit also nicht mehr einfahren durften, haben wir uns kurzentschlossen zu unserer ersten Anker-Nacht mit Kassiopeia begeben. Mal sehn, wie das wird. Wir machen das ja gleich mit Anspruch: im Tidengewässer mit 5Bft Wind. Nachts um 3 dreht die Tide, da werden wir spätestens mal rausschaun. Wenn wir überhaupt ruhig schlafen können, bei der Premiere 😉 Ach ja, und zur Belohnung dafür, dass der Motor der Winsch immer noch nicht endgültig angeschlossen ist, dürfen wir (mal sehn, wen es trifft) dann morgen die Kette mit der Hand hochziehen.

Wie es weter geht, wissen wir noch nicht, mal sehn, was der Wetterbericht so sagt. Eigentlich hatten wir etwas kürzere Tagestrips über die Nordsee geplant, aber je nach Wind wird es vielleicht doch ein Trip durch´s Ijsselmeer. Ach ja, und eine Sorge wird immer weniger: gestern hat Michl nochmal den Dieselfilter gereinigt und trotz Geschaukel ist der Motor astrein und völlig problemlos gelaufen!

zurückgelegte Strecke: ca. 72sm, gesamt 149sm

erste Etappe – Hooksiel bis Borkum

Wir haben es tatsächlich geschafft, früh um kurz vor vier den Wecker zu stellen und auch davon aufzuwachen. Allerdings haben wir ehrlicherweise die Nacht zuvor nicht soooo viel geschlafen. Um ein Uhr nachts war so ein Schwell, dass wir davon aufgewacht sind und dann beide nur noch so vor uns hingedämmert haben bis die Wecker geklingelt haben. Die Stimmung zum Aufstehen war richtig schön, es wurde langsam hell, das Licht war klasse. Nachdem wir abends schon alles soweit fertig gemacht hatten, konnten wir nach einem Morgen-Espresso recht schnell ablegen.

Es ging auch richtig gut los! Mit Genua und Großsegel haben wir trotz wenig Wind, allerdings mit Strömung, bis zu 8kn Fahrt über Grund geschafft. Leider hat das nicht recht lang angehalten und wir mussten den Motor dazu nehmen. Und den haben wir dann bis Borkum nicht mehr ausgemacht. Zwischendurch hatten wir zur Unterstützung zwar noch die Genua oben, aber so richtig viel hat das nicht gebracht. Es war einfach zuwenig Wind. Die Nordsee hatte eher Ententeich-Charakter, Wellenhöhe maximal 0,5m. Die Oberfläche hat irgendwie so gewirkt, wie das Folienwasser bei der Augsburger Puppenkiste. Und nein, eigentlich wollen wir uns nicht über den fehlenden Wind beschweren, das Wetter so ist uns lieber, wie wenn es stürmen würde. Aber zum perfekten Start hätten etwa 2 Windstärken gefehlt 😉

Die Fahrt verlief recht unspektakulär. Leider waren wir so spät dran, dass wir im Dunkeln anlegen mussten, und zwar im Burkana-Hafen auf Borkum. Aber damit haben wir auch das erste Nacht-Anlegen gut hinter uns gebracht. Der Sonnenuntergang zuvor war spektakulär, wir mussten uns allerdings so auf die Hafeneinfahrt konzentrieren, dass wir beide keinen Gedanken an den Foto hatten. Wird ja wohl nicht der letzte auf See gewesen sein 😉

Heute bleiben wir auf Borkum, tanken nochmal voll und planen die nächsten Etappen. Morgen früh geht es, wieder mit Hochwasser, weiter in Richtung Niederlande. Ein endgültiges Ziel haben wir noch nicht festgelegt, das kommt heute.

Letzter Tag in Hooksiel

Heute war es dann soweit, der wirklich letzte Tag in Hooksiel. Wir wollten heute noch so „Kleinigkeiten“ wie das Anschließen der el. Ankerwinsch, 12 V Steckdose im Cockpit, um unseren 100W Suchscheinwerfer Strom geben zu können. Hat alles nicht so geklappt. Bei der Ankewinsch hat es gebizzelt, bei der Steckdose fehlt uns 6qmm Kabel. Das war auf die schnelle nicht mehr zu bekommen. Also haben wir das auf unterwegs verschoben.
Nochmals Wasser gebunkert, frische Sachen wir Milch, Obst usw. besorgt. Noch eine herzliche Verabschiedung von Grete, Christina und Christian am Steg und los ging es zur Schleuse. Claudi ging noch zum Schleusenwärter hoch um unseren Schlüssel und die Stegkarte abzugeben.
Im Vorhafen machten wir dann an einem Baggerschiff fest. Beim Übersteigen aufs Baggerschiff um an Land zu kommen, fiel mir dummerweise mein Handy über Bord. Schöner Mist, ich hatte da natürlich jede Menge Nummern drinnen, die ich sonst nirgends gespeichet habe. Ich bin also nicht mehr erreichbar… BlubbBlubb.
Der Abend verging dann noch mit den Vorbereitungen für die frühe Abfahrt.