Unser Leitspruch von mark twain:

IN ZWANZIG JAHREN WIRST DU DIE DINGE BEREUEN, DIE DU NICHT GETAN HAST UND NICHT DIEJENIGEN, DIE DU GETAN HAST. ALSO WIRF DIE LEINEN LOS. VERLASSE DEN SICHEREN HAFEN. SPÜRE DEN PASSAT IN DEINEN SEGELN. WAGE ES. TRÄUME UND ENTDECKE!

 

 

Der Fortschritt in Sachen Refit unserer Kassiopeia.

27-30. August /  Wasser

Heute haben wir die Wasserpumpe mal angeschlossen und laufen lassen. Lief sofort an, dachte klasse, bis ich das Wasser sah, Mist! Aber zum Glück gibt es Nachbarn. Dank der Hilfe von H.D. der auch gleich ein paar O-Ringe parat hatte, lief die Pumpe dann ohne "Wasser zu lassen" Jetzt noch die Verbindungen verschrauben und wieder ist ein Stück weiter.

wasser

Endlich haben wir den Bordsdurchbruch rausbekommen, ging letztlich doch nur mit der Flex, sternförmig aufgeflext und mit der Zange ausgebrochen, dann lässt sich das Durchbruch einfach noch oben rausziehen.

Alle 15mm Wasserzuleitungen verlegt, zumindest die zu den Pumpen. Dazu auch den Entlüftungschlauch der Tanks, die ging bisher in den Motorraum, das fanden wir nicht so hygnienisch,  jetzt geht sie in unseren Weinschrank Wink . Beim Testlauf des Pumphahns haben wir noch festgestellt, dass der sicher schon 10 Jahre nicht mehr aktiv war, also rausgeschraubt. Dummerweise hat der neue einen anderen Sockel, also musste ich erst mal das Loch wieder zubeommen. Am schwierigsten war es in der Enge unter dem Spühlbecken mit dem Akkuschrauber erstmal vorzubohren und dann noch die Schrauben anszusetzen, um ein Stück Holz unterschrauben, hart! Aber letztendlich geschaft und dass im d=55mm große Loch mit Holzkit und farblich abstimmter Späne dicht gebracht. Da werde ich dann morgen Schleifen, Bohren und den neuen Hahn reinsetzen. Den habe ich gestern schon getestet. Passt! Als kleine Überraschung zählt auch noch das Kabel vom Motor zur Batterie, rechtes Bild, unglaublich wie leichtsinnig manche Kabel verbunden werden. Wenn wir sowas immer noch finden, stellen wir zufrieden fest, dass es die Richtige Entscheidung alles, aber auch wirklich alles an Kabeln rauszueißen und neu zu verlegen was wir verwenden.

ueberraschung

Für den Schlauch vom Watermaker zu dem neuen Auslaufhahn musste ich ein neuen größeres Loch in die Leiste bohren, an für sich kein Problem, aber bis man am Sonntag nen 20er Holzbohrer findet … doch letztlich ging auch ein 16er und nachfeilen mit ner Rundfeile.

 

20-22. August /  Watermaker - Fenster - Gas - Heckkorb

Nachdem wir gestern die Filter festgeschraubt haben, hängen jetzt auch die ersten Schläuche am Wassermacher. Jetzt muss ich nur noch eine Skizze erstellen, wie wir ihn komplett anschließen wollen und das an Herrn Matz schicken (der immer äußerst hilfsbereit ist!) und dann können wir ihn endgültig “verkabeln”.

Tja, und dann muss ich die Fenster natürlich noch ein wenig genauer erläutern: Sie waren ja schon recht genau vorgeschnitten, wir mussten nur noch die Rundungen hinbekommen. Mit einem Bandschleifgerät in der Werkstatt haben wir das hervorragend hinbekommen! Den Rahmen anschleifen, sie schauen jetzt wie neu aus. Dann noch zwischen alle Schichten kräftig Sikaflex, Schrauben rein und fertig

heckkorb

Martin war da und hat fleißig beim Gasanschluss weitergebaut (muss er auch, wenn er auf seine Kinder hört Smile. Ein deutliches Stück hat er schon geschafft (das Rohr in den Ankerkasten verlegt), der Anschluss an den Herd fehlt jetzt noch. Da müssen wir aber noch ein paar Kleinteile besorgen.

Den Heckkorb haben wir auch wieder festgeschraubt. Das klingt so nach 5 Minuten Arbeit, es war aber doch ein wenig mehr. Wir mussten in der Heckkabine die Regalbretter wieder abschrauben, um von unten vorbohren zu können. Dann kopfüber bohren, von oben den Heckkorb aufstellen, die restlichen Löcher bohren, alles mit Sikaflex verfüllen und dann von unten auf die Sikaflex-getränkten Schrauben die Muttern aufdrehen und festhalten und von oben geschraubt. Und das ganze mal zwei, da unser Heckkorb ja auch zwei Teilen besteht. Jetzt kann man sich zwar wieder besser festhalten, aber der Durchgang ist natürlich wieder etwas enger.

Die Schablonen für den Kühlschrank sind fertig! Da wir das Plexiglas auch schon haben, können wir jetzt wirklich anfangen ihn innen zu verkleiden und den Kältespeicher zu montieren. Ich geh mal davon aus, dass wir irgendwann im September (gerne noch Anfang…) einen funktionierenden Kühlschrank haben.

 

16-18. August / Anti-Rutschbelag

Nachdem wir ja möglichst bald wieder unseren Heckkorb anschrauben wollen, habe ich in diesem Bereich mal ein wenig gewütet. Über die Vorbereitung wurde ja schon geschreiben. Ich habe dann jetzt nach dem Grundieren die erste 2-K Lackschicht aufgebracht und Quarzsand eingestreut. War mir nicht ganz sicher, wie das funktioniert, aber es schaut überraschend gut aus.

Danke in diesem Zusammenhang an International da habe ich am Samstag eine mail mit einer Frage geschrieben, prompt kam am Montag ein Rückruf, das nenn ich Service erster Klasse, genau so wie das Material. Danke!

Außerdem habe ich eine neue Baustelle beginnen müssen, im Motorraum die Schallschutzverkleidung abnehmen, damit wir unsere neuen Wasserschläuche verlegen können.

antirutsch

13-15. August / Kühlschrank - Heck

Endlich geht auch am Kühlschrank wieder was voran. Heute habe ich das Loch für die Öffnung gesägt (mit meiner neuen Stichsäge) und bis auf eine Seite die Dämmung eingebaut. Natürlich fehlt auch noch die Front, aber die wird erst zum Schluss geschlossen, wenn dann auch schon der Kälteakku betriebsbereit ist.

Für die Innenverkleidung haben wir uns für Plexiglas entschieden, das können wir gut kleben und mit Sikaflex abdichten. Nachdem sich das angeblich auch gut sägen lässt, sollte das so funktionieren. Wir werden sehen.

Die Fenster habe ich auch besorgt, sie müssen jetzt nur noch sauber abgerundet und natürlich eingebaut werden. Aber dafür müssen wir erst noch alle Aufkantungen schleifen und neu lackieren. Das wird die nächste größere Aufgabe sein. Die Vorhänge sind auch schon in Auftrag gegeben, da müssen wir uns jetzt also wirklich sputen mit den Fenstern.

Dann noch hauptsächlich das Heck bearbeiten mit Abschleifen, verspachteln, entfetten, schrubben und grundieren. Die Decke für die Leselampen im Salon gestrichen. Die hängt inzwischen auch schon wieder, nachdem wir da die neue Verkabelung eingezogen haben.

stichsaege

8. August / Motorentag

Heute war eindeutig der Tag der Motoren. Zuerst kam gegen Mittag jemand vorbei, der uns den Schubmotor abgekauft hat und Nachmittags kam noch Matthias mit Doris vorbei und hat mal einen ersten Blick auf unsere noch verbliebene eingebaute Maschine geworfen.

Aber der Reihe nach: der Schubmotor war ja bei ebay eingestellt. Freundlicherweise hat das Chris vom Seglerservice übernommen. Die Herausforderung daran, dieses Teil zu verkaufen, war ja mehr, jemanden zu finden, der sowas braucht. Weil der dann nämlich auch das bezahlt, was er wert ist. Jemand anders will ihn dann schon gar nicht, weil er schlicht und ergreifend heftig schwer ist: über 80kg bei 25PS! Und wir hatten Riesen-Glück: es hat sich jemand gemeldet, der auch schon sowas hat und noch einen braucht. Also der perfekte Interessent!

Nachdem er für heute angemeldet war und der Motor seit letztem Jahr nicht mehr gelaufen ist, haben wir gestern einen Probelauf gemacht. Das heißt, erstmal aufhängen, an Wasser, Batterie und Tank anschließen und dann loslegen. Tja klingt alles einfach und problemlos, war aber nicht ganz so. Wir hatten ihn an die Batterie vom Gabelstapler angeschlossen und die hat er gleich fast leergesaugt. Dann dachten wir, OK, lassen wir den Stapler eben laufen – ging auch nicht, beim Anlassen des Motors ging der Stapler aus. Aber nachdem glücklicherweise eine Menge Helfer da waren (DANKE nochmal!!!!), hatten wir ein laufendes Auto zur Verfügung, dessen Batterie das alles mitgemacht hat.
Lange Rede kurzer Sinn: der Motor lief richtig gut, das tat er auch heute noch, als der Käufer da war und somit sind wir jetzt einen Motor ärmer, dafür ein wenig Geld reicher. Das werden wir dann wohl in einer Windsteueranlage investieren. Ach ja, und eins war noch beeindruckend: was so alles in einen 500er Fiat passt – Wahnsinn!

2. Teil – unser Volvo Penta: Heute sind Doris und Matthias mal vorbeigekommen um mal das Boot zu sehen und auch einen Blick auf den Motor zu werfen. Und sie hatten noch ein Endoskop dabei, damit konnten wir mal in den Wassertank schauen (den müssen wir reinigen, also auch aufmachen! Da schwimmt dann doch etliches drin rum, was da nicht hingehört). Zum Motor lässt sich noch nicht allzuviel sagen, der erste Eindruck war auf jeden Fall positiv. Wir brauchen erstmal ein Werkstatthandbuch, dann können wir uns da näher drüber hermachen. Was er uns noch empfohlen hat, war ein Messgerät für die Temperatur der Kühlflüssigkeit – dann kriegen wir es mit, bevor sie zu heiß wird und nicht erst, wenn der Alarm losgeht. Das werden wir dann wohl auch einbauen, ist ein sehr guter Tipp!

motor

Natürlich haben wir uns das Wochenende über nicht nur mit Motoren vergnügt. Auch eine Menge Kleinzeug stand an: die Verkabelung der +-Leitungen ist soweit fertig. Wir müssen sie nur noch am Panel anschließen! Es sieht zwar immer noch nicht wirklich perfekt aus (finde ich zumindest), aber mit dem beengten Raum und Kabeln aus allen Richtungen ginge das wohl auch nicht dramatisch besser. Ich bin auf jeden Fall zufrieden. Die Kühlschrankverkleidung ist weiter gewachsen. Die äußere Schicht mit den Bauplatten ist erstmal soweit fertig. Natürlich fehlt noch die Front, aber die kommt erst ganz zum Schluß. Als nächster Schritt kommt jetzt die Dämmung rein. Und als Innenverkleidung hatten wir eine Idee: Plexiglas! Das können wir mit Sikaflex abdichten und ist hygienisch und stabil.
Wir haben unsere Ankerkette mal raus und gemessen. Es sind 55m und 5m, sauschwer und auf den ersten Blick ganz gut in Schuss (wir hoffen mal, dass wir uns da nicht täuschen!!) Merkwürdigerweise war sie nicht nicht mit dem Schiff verbunden! Das hätte eine blöde Überraschung geben können.


Geräteträger

Nachtrag zum Geräteträger, weil man ihn ja sonst nicht ganz sieht. Und dazu noch der Meister des Edelstahls, Stefan.
Der ist auch hier zu finden: http://www.steigerwald-messer.de

geraete


30. Juli bis 3. August / Geräteträger - Heck - Elektro - Borddurchführung

Wir haben dann beschlossen, dass wir uns jetzt erstmal mit absoluter Priorität über die Sanierung des Hecks hermachen, d.h. alles abbauen und leergeräumen. Dann werden die bisherigen Löcher mit Epoxy unterfüttert, angeschliffen (teilweise bis zum GFK, weil es sich unter den alten Davits abgesenkt hat), wieder GFK aufbauen und die nötige Anzahl an Schichten streichen. Nachdem die Fläche ja nicht sooooo riesig ist, sollte das nicht so ewig dauern. Und dann haben wir noch beschlossen, dass wir den Rest vom Deck dann auch so Schritt für Schritt renovieren. Die Fenster wollen wir ja auch noch vor dem Winter eingebaut haben, somit müssen wir hinnemachen!

Einen schweren Kampf fechten wir momentan mit einem Borddurchführung aus, an dem der Absperrhahn des drehventils ausgerostet ist. Da dreht sich mittelweile alles mit, mal sehen wie wir das hinbekommen. Vieleicht hat ja einer der Leser eine Idee!

hahn

Heute sind wir mit dem Geräteträger ein deutliches Stück weiter gekommen. Stefan hatte Zeit und hat die komplette Ausstattung und was er bisher gebaut hat, mitgebracht. Zur Vorbereitung haben wir noch kurz vorher die Davits hinten am Heck abmontiert. Da haben wir dann erstmal gesehen, wie sehr sie sich ins GFK eingedrückt haben… Jetzt hat Stefan zwar die Löcher für die Stützen schon gebohrt, aber wir müssen da trotzdem erst noch was ausbessern. Die ganzen Einzelteile vom Heck haben wir vorübergehend im Bugbereich untergebracht, da stören sie momentan nicht. Die schwarzen"Ringe" sind Silentblöcke, damit sich die Schwingungen nicht übertragen.

geraete

Auf jeden Fall konnten wir heute mal sehen, wie unser kompletter Geräteträger dann so in etwa aussehen wird. Die Querstange ist angeschraubt und auch die beiden Aussteifungen sind zumindest mal angelehnt. Sieht klasse aus, das ganze Teil!

Das E-Panel wurde zumindest mal provisorisch, vorn und hinten, beschriftet bevor wir alles zum Drucken geben. Für unsere Lenzschläuche haben wir schon mal die  Abwinkelungen wieder zum glänzen gebracht.

panel

 
8. bis 25. Juli /  Elektorarbeiten

Viel haben wir vorbereitet, bevor  Sipple kommen konnte und mit uns angefangen hat, die Elektro-Installation anzuschließen. Den Kasten für die Navi-Instrumente haben wir z.B. ENDLICH wieder angebracht. Nachdem wir mit ein wenig Gewaltanwendung die Ablage festgeschraubt haben, konnten wir davor auch den Rest befestigen. Sieht schon mal gut aus! Sipple hat uns wahnsinnig viel gezeigt und erklärt, wir beide haben extrem viel gelernt. Allein so Kleinigkeiten, wie man die Kabelenden mit den entsprechenden Verbindungsteilen versieht. Dank auch an Elke und Bert www.SY-AnjuliNui.de/ die uns mit diversen Tips per Mail halfen und die wir auch einfach mal anrufen können wenn es um Geräte, Instrument u.ä. geht. Da sind die beiden uns einfach 1 Jahr voraus...

Mit der Verkabelung im Kasten haben wir dann gleich angefangen. War mal wieder ein Gebastel, aber er ist fertig verkabelt. Ich hätte nicht gedacht, dass das so viel Arbeit ist, aber wir mussten ja auch alles verstehen, was da so warum verkabelt wird. Ich hab dann auch gleich noch angefangen, die Verkabelung für unser Schaltpanel vorzubereiten, die bisher vorhandenen Minus-Kabel sind angeschlossen, jetzt müssen wir noch ein paar Sammlerschienen für die Plus-Kabel, welche wir zusammenfassen besorgen und dann können wir auch am Panel die ersten Kabel anschließen. Ein paar Kleinigkeiten müssen wir zwar immer noch basteln (schon wieder), wie z.B. eine Halterung für den Shunt oder auch eine etwas sauberere Kabelführung. Wir haben auch bewusst die alten Instrumente wieder eingebaut, warum soll man bewehrte und perfekt funktionierende Navigation nicht weiter verwenden.

Navi

Inzwischen ist auch Schwimmer und die zugehörige neue Bilgenpumpe angeschlossen. Schrumpfschläuche sind einfach eine geniale Erfindung. Trotz aller Widrigkeiten sind wir da gut vorangekommen und haben zudem noch die Halterung für das UKW-Funkgerät festgeschraubt. Ach ja, und der Batteriekontroller ist zusammen mit dem neuen NAVtex in der Blende hinten eingepasst.

Also alles in allem sind wir einen riesengroßen Schritt weitergekommen!! Ein mega-großes Danke an Sipple!

Und der Kühlschrank braucht dann doch wohl noch etwas länger, als wir ursprünglich gedacht hatten. Mit der Dämmung sind wir dieses Wochenende gar nicht weiter gekommen, das wird wohl auch am nächsten Wochenende noch nichts werden. Aber zumindest können wir ihn jetzt prinzipiell schon anschließen!

Die Schalter für die Cockpitbeleuchtung und evtl. Scheibenwischer sind eingepasst. Etliche An- und Einbauteile bestellt und teilweis schon bekommen

Die Kabelführung in der STB-Backskiste sind gekürzt und übersichtlich angebracht, schaut jetzt sauber und richtig professionell aus, echt klasse!. Den 20A Schalter für die Pumpe Watermaker ausgesägt und eingebaut. Endlich auch unseren LED-Strahler an der Baddecke angeschraubt und angeschlossen. Noch verschiedene alte Kabel  durchgemessen und lokalisiert. Als wir die LED´s im Salon, die Lesestrahler, getestet haben, hat pitsch gemacht und es gab einen Kurzschluss, wir haben noch keine Ahnung wieso und weshalb. Haben jedenfalls beschlossen die Abdeckung abzunehmen und neue Kabel einzuziehen. Aber es wäre ja öde und einfach wenn alles beim ersten mal klappen würde.

Und ein kleines kratives Chaos in der Pantry, dies wird momentan allerdings noch verziehen. Smile

schalttafel


2. - 4. Juli / Kühlschrank - E-Panel

So langsam ist es Hochsommer mit den entsprechenden Temperaturen, was wir auch unter der Plane deutlich zu spüren bekommen. Heute haben wir mal die Plane am Bug etwas abgehoben, so dass da ein Lüftchen durchziehen konnte. Hat sogar ein wenig geholfen. Aber kühl ist definitiv was anderes!
Die Ablage und der Instrumentenkasten für das Cockpit haben ihre dritte Lackschicht erhalten, morgen müssen wir mal sehen, ob eine vierte nötig ist. Das Brett für den Kompressor ist zurechtgesägt. Hat zwar etliche Anläufe und Nachbesserungen gebraucht, aber jetzt sind wir zufrieden. Glücklicherweise haben wir das Fahrrad, damit geht es einfach schneller in die Werkstatt. Die Bauplatten für den Kühlschrank haben wir besorgt. Vielleicht können wir da morgen schon mit Basteln anfangen. Der Plan ist, dass wir den “Raum” für den Kühlschrank mit Bauplatten bauen und dann die Dämmung innen rein basteln. Bzw. natürlich die Vorderseite offenlassen und dann die Dämmung rein. Naja, wir werden sehen, wie wir das hinbekommen.
Der erste Teil vom Kühlschrank-Kasten ist drin! Ist das ein blödes Gebastel… An der hinteren bzw. äußeren Wand ist alles krum und schief. Und wir wollten da aber nicht mehrere Platten stückeln, sonst wär das mit der Dämmung gar nicht mehr sauber zu lösen. Wir wollen die Dämmung mit möglichst wenig Teilstücken basteln, sonst kriegen wir das nicht komplett in derselben Dicke hin. Dann mussten wir die Leitung zum Wasserhahn noch etwas verlegen, aber das war recht problemlos möglich. Zumindest die Dämmung sollte eigentlich bis nächstes Wochenende quasi fertig sein. Natürlich fehlen dann noch ein paar Basteleien wie der Deckel und auch die Aufhängung vom Kältespeicher, aber das kriegen wir dann auch noch hin. Das muss vor allem alles erst erledigt und angeschlossen sein, bevor wir vorne die Front zumachen.
Dann ist endlich der Rahmen für unser Schaltpanel einen Riesen-Schritt vorangekommen! Er ist fertig gesägt und geschraubt und wir haben auch schon den ersten Test gemacht. Das Loch dafür ist groß genug, da müssen wir glücklicherweise nichts mehr nachsägen. Inzwischen hat er die erste Lackschicht bekommen, bis nächstes Wochenende sollte er dann auch mit Scharnieren und allem weiteren montiert sein. Danach fehlt “nur” noch alles, was so an Leitungen dran muss… Antennenkabel für unser GPS auch verlegt.

kuehl


25. - 27. Juni / LED - Instumentenkasten - Holzarbeiten

Der Kasten für die Instrumente im Cockpit ist gebastelt und auch schon gebeizt. War das eine blöde Arbeit… Nachdem das Ding ja krum und schief ist, und das Cockpit auch nicht rechteckig ist, kam noch dazu, dass die Frontplatte, in die die Instrumente reinkommen, in sich verzogen ist. Bin schon sehr neugierig, wie das ganze dann zusammengebaut aussieht… Die Ablage ist übrigens auch zugeschnitten und gebeizt. Jetzt muss noch alles lackiert werden, dann können wir einbauen.
Die ersten Lampen wurden montiert! Wir haben uns ja bei IKEA Dioder-LED besorgt und diese hat mein Vater mit Sockel und Schalter so umgebaut, dass wir sie direkt anschließen konnten. Nachdem sie mit 12V arbeiten, ist das völlig problemlos möglich. Jetzt müssen wir nur noch das Stromnetz “herstellen” bzw. verbinden, dann haben wir Licht. Und vor allem können wir dann mal abends testen, ob das Licht auch ausreicht…
Und wir haben heute geschafft, was wir wollten! Das Gröbste ist eingebaut im Cockpit, nur die eine Kiste vor den Instrumenten noch nicht. Da brauchen wir noch die ein oder andere Schraube, die müssen wir erst noch besorgen.
Dann waren noch Kleins da, Martin hat sich das mit dem Gas genauer angeschaut und auch schon die ersten Vorbereitungen getroffen, um das ganze neu und richtig gut zu machen. Die Werkstatt haben wir noch besichtigt, für die Kinder ist das einfach die perfekte Fundgrube.
led


20. - 22. Juni / Grundieren und Lackieren

Nach dem schleifen kommt die Farbe. Nachdem wir ja teilweise bis auf das Laminat runterschleifen mussten, haben wir 2 Schichten Light Primer drauf gerollt, soll ja wasserdicht sein. Leider waren die grünen Rollen  nicht so der Hammer, die lösten sich mit der Zeit auf und so kamen leider etliche Brocken mit in den Lack. Angeblich sollen es denoch die besten sein. Aber gut, heute habe ich dann noch ein wenig Körnchen abgekratzt und die Lackschicht auf gerollt. Schaut schon ganz gut aus. Mal sehen ob es reicht. Morgen ist allerdings ein freier Tag, Fussballtag! Aber am Donnerstag geht es weiter. "Schaut doch schon viel besser aus" Laughing

lack


17. - 19. Juni / Schleifarbeiten Cockpit

Gestern und heute hat´s gestaubt. Meine letzten beiden Urlaubstage habe ich dazu genutzt, das Cockpit abzuschleifen. Es ist unfaßbar, wieviele Kanten und Biegungen in unserem Cockpit sind! Es ist beeindruckend, wie anders das Cockpit aussieht, wenn gar kein Holz mehr drin ist. Ist schon etwas kahl, aber das kommt ja bald wieder rein. Noch ein wenig nachspachteln und schleifen. Am Sonntag wird alles gestrichen und nächste Woche können wir dann wieder einbauen. Und dann werden auch die Geräte und die Ablage wieder eingebaut.

schleifen


13. - 16. Juni / Panel Watermaker - spachteln - Sitzbänke raus

Wir haben die Löcher im Cockpit verschlossen, die ja noch vom zusätzlichen Außenborder drin waren (Steuerrad und Gashebel). Dann haben wir noch das Loch für die Lüftung unseres Kühlschranks gesägt und das Gitter draufgeschraubt, das Panel für den Wassermacher angepasst und befestigt (also nochmal ein Loch gesägt, diesmal aber in der anderen Wand). Den Kasten mit den Geräten im Cockpit haben wir zerlegt und als Schablone bei Reiner in Auftrag gegeben. Wenn das fertig ist, können wir mit Lackieren anfangen. Und dann noch irgendwann die Niedergänge abbeizen und neu lackieren, dann sieht das alles wie neu aus.
Eigentlich wollten wir mal schnell alles aus dem Cockpit ausbauen, um diese Woche endlich zu schleifen. Wir wollten ja bis zum Wochenende lackiert haben… Naja, mit “mal schnell” wurde es dann nichts. Manche Schrauben sind da doch äußerst hartnäckig gewesen. Wir denken, dass die irgendwann mal reingedreht und seitdem nicht mehr angefasst wurden. Entsprechend fest waren sie. Und da ja heute die deutsche Gruppe bei der WM eingestiegen ist, konnten wir nicht ewig am Boot bleiben. Somit haben wir die wichtigsten Teile ausgebaut, es fehlen nur noch etwa 6 Schrauben. Das ist dann morgen noch zu erledigen, dann alles sauber machen und zumindest mit Schleifen anfangen. Mal sehn, wie weit wir kommen. Das Saubermachen ist auf jeden Fall dringend nötig, wir haben sogar ein altes Wespennest unter einer Sitzbank gefunden…
Die Wassertanks wurden lackiert, so schaut alles doch gleicht viel sauberer aus.

sauber

 
10. Juni / Polster ausmessen - Pumpe Watermaker

Die alten Polster haben wir ausgemessen und die aus der Bug- und Heckkabine auch schon für den Sperrmüll ins Auto verfrachtet. Da ist die Größe unseres Wohnzimmers dann doch fast grenzwertig, um Teile in der Größe auszumessen. Beim Schaumstoff aus dem Salon sind wir noch am Überlegen, ob wir ihn einfach nur neu beziehen, der ist noch in ganz gutem Zustand. Und im Gegensatz zum restlichen nicht mehr Original! Das aus den Schlafkabinen hat nun doch auch schon etwas gemüffelt… Jetzt haben wir dann also die Maße und können den Stoff und den neuen Schaumstoff bestellen. Mal wieder was, was weitergeht.
Heute haben wir endlich die Pumpe für unseren Watermaker eingebaut. Bzw. sie auf dem dafür vorgesehenen Brett befestigt, welches inzwischen in der Backskiste festgeschraubt war. Morgen möchte ich die weiteren Einzelteile wie Vorpumpe, Vorfilter und die Halter für die Membrane mitnehmen. Und dann kann ich mich im Prinzip schon über die Schläuche hermachen.

polster

 
Kurzurlaub

Wir haben uns in Bardolino einen Kurzurlaub gegönnt. Es war herrlich! Nachdem bisher hier das Wetter ja eher katastrophal war, waren wir von den 31°C in Bardolino ziemlich geplättet. Aber es war schön, endlich mal zu schwitzen! Ein bißchen Wehmut kam auch auf, das könnte das letzte mal Italien gewesen sein für die nächsten Jahre. Und das könnte uns schon fehlen… Insbesondere das leckere Essen und der Wein. Naja, aber richtig beschweren wollen wir uns auch nicht, es ist ja nicht so, dass wir nichts als Alternative vorhätten.

urlaub


29. Mai / "Schorsch" entfernen - Vordeck säubern

Es war überfällig. Heute deckten wir mal unser Vorschiff ab um Platz zu schaffen, sprich unseren Pischel “Schorsch”,  Lazybags, Bugleiter und den Baum runter zu heben. Und siehe da, wir haben ein riesiges Vorschiff. Den “Schorsch” haben wir auf einen Bootsanhänger und abgedeckt, den Rest verstaut.

abdecken

 
Pfingsten / Jabsco

Die Bildergeschichte eines WC-Einbaus.

klo1

 Noch verpackt...                              .... geöffnet ...                                 ... Schwertransport ...

Klo2

... abgelegt ...                                  ... angepasst ...                                ... es steht!!!


Die letzten 2 Wochen bis zum 16. Mai / Gasofen - Fenster

Und es geht weiter voran. Die letzte Zeit war mit vielen Kleinarbeiten gefüllt, manchmal abends nur mal für 2 Std. zum Boot, am Feiertag und Wochenende wie gehabt von früh bis spät. An Himmelfahrt sogar mit Hilfe: Martin war da und hat sich den Gasanschluss schon mal genauer angeschaut.

Aber es geht so richtig vorwärts, jetzt endlich auch mit den ersten großen Einbauten, vielen Streich- und Reinigungsarbeiten. Auch neue Baustellen haben sich aufgetan. Als wir das alte Namensschild aus Holz am Decksaufbau abschraubten, kamen richtig große Risse im Gelcoat zum Vorschein. Genauso an den Relingstützen. Da ist noch viel Arbeit nötig um das wieder hin zu bekommen. Weiterhin haben wir uns entschlossen eine zweite Decksdusche einzubauen. Je eine für Salz- und Süsswasser. Denn für Deckreinigen und Fische putzen müssen wir kein Süßwasser verschwenden.

Unser neuer Ofen “hängt” auch. Natürlich mussten wir die vorhanden Halterungen wieder abbauen, als wir feststellten, dass der Ofen so nie reinpassen würde. Also neu ausmessen, überlegen wie am besten befestigen. Aus einer übrigen Hartholzplatte schnitten wir zwei 8cm breite Streifen, die wir zusammen mit  Halterungen an die Seitenwände schraubten, darin hängten wir den Ofen und was soll ich sagen, er passte -  und das beim ersten Versuch, man sind wir gut…

 ofen

Dann haben wir alle Fenster rausgeschraubt und auch die Vorhänge entfernt. Für die Fenster müssen wir neues Plexiglas besorgen, dann noch neue Schrauben und dann könnten wir sie sogar schon einbauen. Allerdings muss zuerst alles an Deck abgeschliffen und neu lackiert werden. Sogar neue Vorhänge haben wir schon ausgesucht! Ich hab letzte Woche bei IKEA ein paar Stoffproben mitgenommen und gestern haben wir uns entschieden. Also fahren wir morgen nochmal hin und besorgen den Stoff. Außerdem sind da gerade ein paar Lampen im Angebot, die interessant sein könnten: LED, und das nichtmal teuer. Ja und ein lecker Mittagessen gab es auch noch.

 mittag


Freitag - Sonntag, 30.04. - 02.05. / Streicharbeiten - Cockpit

Nachdem wir jetzt schon längere Zeit nichts mehr neues geschrieben habe, wir allerdings an den Wochenenden und auch unter der Woche (jetzt ist ja endlich länger hell) aktiv waren, hier eine kleine Zusammenfassung:
Der Himmel im Cockpit und in der Heckkabine ist gestrichen und der Salon ist auch schön weiß. Genauso die Bugkabine, nur im Flur vor dem Bad fehlt noch eine Farbschicht. Das Bad-Puzzle ist wieder zusammengebaut, es hängt auch schon ein neuer Wandbelag.

Ein kleines Problem hatten wir aber leider auch. Nachdem wir die senkrechten Teile im Cockpit angeklebt hatten, wollten wir noch den Himmel anschrauben, und das hat leider nicht geklappt. Da haben die Schrauben durchgedreht. Jetzt hab ich die Schraublöcher mit Kleber gefüllt und hoffe mal, dass dann die Schrauben wieder halten. Ansonten müssten wir in die Leisten neue Löcher bohren, und das wär nicht so klasse. Naja, irgendwie kriegen wir die Verkleidung auch wieder fest, da sind wir zuversichtlich. Die Bilge ist sauber gemacht, die soll auch noch gestrichen werden.

Unser neues E-Panel ist da. Sieht auch ganauso wie wir es uns vorgestellt hatten. Und das auch noch individuell für uns als Einzelanfertigung nach unseren Wünschen gelasert und mit 22 Sicherungsschaltern belegt, 2x 12Volt Steckdosen, sowie ein Ampere- und Voltmeter. Das alles zu einem unschlagbaren Preis. Danke an Michal Ratajczak in Polen. Sehr zu empfehlen. Wer näheres wissen will, schaut einfach auf: www.czarny-kot.net

Es ist toll zu sehen, dass es voran geht!!

Die nächsten Planungen laufen in Richtung Kühlbox, die wollen wir uns selbst bauen, mit Kühlaggregat, Verdampfer und Styropor. Mal sehen ob wir unsere Vorstellungen umsetzen können. 

panel


Freitag - Montag, 16. - 18.04. / Bad ist raus - Streicharbeiten

Das Bad ist raus. So ist es halt, wenn man sich entschließt alles gründlich zu machen. Doch wenn nicht jetzt wann dann, so kommt man wenigstens an alles ran. Es war Quasi mal wieder ein Putztag angesagt in "Bad und Schrankzimmer" diesmal. Am Samstag dann kam der Rainer vom Segel-Sevice-Center vorbei und wir besprachen, was wir alles brauchen und sind gerade darüber eine groooosssse Bestelliste zusammen zu stellen, von Schlauchleitungen angefangen über WC, Klemmleisten, Kupplungen, Kugelhähne, Wandbelag etc. wer schon mal ein Boot hergerichtet hat, weiß was da alles zusammen kommt. Sonntag und Montag dann das Bad mit einen neuen Anstrich versehen, jetzt kann das WC kommen.

bad


Donnerstag 08.04, Samstag und Sonntag, 10. - 11.04.

Dieses WE waren wir richtig gut. Am Samstag hat Claudi die Seitenwände der Bugkabine abgschraubt und den jahrzehnte alten Dreck (war schwarz) entfernt, abgewaschen und wieder angeschraubt. Das war sowas von nötig. Ich habe die Pantry gereinigt, die Kabel für die Beleuchtung an der Deckenunnterseite befestigt und die Decke wieder angschraubt, die Stelle wo der alte Gasofen war und auch der neue wieder hinkommt, war so was von fettig, sauber gemacht und und für den weißen Latexanstrich vorbeitet. Den Boden unter dem Platz wo die Batterien reinkommen rausgsägt. Wir sind noch am überlegen, ob wir feste Boxen für die Batterien reinbauen oder nur mit Leisten fixieren. Mittags bekamen wir dann noch Besuch von Carmen und Kurt die brachten eine Brotzeit und zum zweiten mal wurde unser Cockpit zum Esstisch, passt wunderbar. Dann noch im Bad versucht den Kleber mit Azeton von der Wand zu entfernen, keine Chance. Davor habe noch das Fenster rausgeschraubt um ein wenig zu lüften, damit wir nicht zu schnell hight werden. Die Leitungen für Wasserversorgung ausgemessen, die müssen wir dann noch bestellen genau wie das neue WC.

bugkabine

Heute Sonntag, haben wir noch die Verkleidung im Kleiderschrank runtergeschraubt und dahinter sauber gamacht. Die Decke in der Pantry runter und mit Latex gestrichen, genau wie die Stelle wo der Gasofen reinkommt wowie der Kleiderschrank erstrahlen jetzt in herrlichem weiß, was für ein Unterschied. Das Boot beginnt zu leben und mit uns eins zu werden. Schön! Dann haben wir uns noch entschlossen das Bad komplett rauszubauen, zu reinigen und wieder rein mit neuem Wandbelag. Das haben leider nicht ganz geschafft, die Schrauben waren teilweise sowas kaputt, wahrscheinlich müssen wir ein paar rausbohren oder mir fällt noch was anderes ein. Unter der Woche kommt der zweite Anstrich drauf und wenn alles klappt, wollen wir am WE dann unseren neuen Gasherd einbauen. Es wird…

malen

Samstag und Sonntag, 03. - 04.04.
Es geht wirklich voran! Heute haben wir die ersten neuen Kabel eingezogen. Es ist zwar immer noch großes Chaos an Bord, aber so langsam aber sicher sind wir nicht mehr nur am Ausräumen und Ausmisten sondern eben schon am “Wiederaufbau”. Es war ein richtig schönes Gefühl, als wir zusammen die Kabel für Beleuchtung in Bad, Bugkabine Backbord und Wand im Salon duchgezogen hatten. Vor allem, nachdem ich mich vorher beim Verbinden der Leitungen ziemlich angestellt hatte. Ich musste dazu in der Backskiste sitzend die alten Kabelenden mit den neuen zusammenlöten und das Löten ging irgendwie gar nicht. Der Effekt war, dass ich an allen Kabelenden fette Batzen aus Lötzinn hatte. Nicht wirklich schön…

Aber mit viel Klebeband aussenrum hat das ganze zumindest so gut zusammengehalten, dass es durch den Kabelkanal gezogen werden konnte.  Michl hat gefädelt, ich hab nachgeschoben. Und obwohl ich dachte, ich hätte großzügig die Länge abgemessen, sind sie irgendwie knapp. Komisch… Als ob der Kabelkanal irgendwo eine Schlaufe hätte. Naja, aber egal, es war noch lang genug.

Die Kabel für zwei Lampen in der Heckkabine und und die hintere Positionslampe haben wir auch noch durchgezogen. Nachdem wir mittags bei meinem Vater essen waren, hab ich mich kurz im Löten weitergebildet und somit sind die nächsten Kabelverbindungen gleich viel schöner geworden.

Das alte Sicherungpanel rausgeschraubt und abeklemmt, waren viel zu wenige und die Hälfte der Schalter ging auch nicht mehr. Aber Ebay sei Dank gibt es bald ein neues mit wahnsinnigen 22 Sicherungen, inkl. integr. Volt- und Amperemeter. Und auch noch individuell auf unsern Wunsch gelasert. link folgt!

loeten

Samstag und Sonntag, 27. - 28.03.
Wir haben, nun sagen wir mal eine gefühlte tonne an Kabeln entfernt. So gut wie alles ist raus und das war eine Menge. Wir haben uns schon fast häuslich in den Backskisten eingerichtet, solange waren wir da drinnen und haben Kabel beschriftet und gezogen. Laughing Wir denken mal die ehemaligen Eigner haben alle Ihre, bzw. neue Instrumente eingebaut und alle alten Kabel drinnen gelassen. War schon recht aufwendig das alles durchzumessen und zu checken was wohin gehört. Aber etwas gutes hat alles doch, jetzt kann man schon erahnen, dass das irgendwann sauber und übersichtlich aussehen wird.

Auch sonst geht es voran, der Geräteträger nimmt langsam Formen an, bin ja schon gespannt wie schwer das alles dann wird. Einen Furuno GP - 32 GPS Empfänger haben wir für 190 Euro über Yacht-Forum erstanden. Geht super, nur muffelt ein wenig, obwohl der Verkäufer meinte er hätte ihn erst am Wochenende davor ausgebaut.

Am Sonntag dann festgestellt, dass die Starterbatterie kaputt ist. Aber da wären wir ohne eine neue sowieso nicht losgefahren. Und noch ein paar Kleinigkeiten gerichtet. Jetzt haben wir auch unsere neuen Kabel, je 100m 1,5m2 in Schwarz und rot und je 50m 2,5m2 in weiß und blau. Denke das sollte genug sein. Die werden wir dann am kommenden WE beginnen zu verlegen.

Es geht gut voran!!

 

Montag, 22.03.
Heute ist er gekommen, unser Wassermacher und wohl mit das teuerste Ausstattungsteil für unser Vorhaben. Und es ist ein Puzzle. Etliche Einzelteile, die wir irgendwie sinnvoll in unserer Backskiste unterbringen müssen. Aber irgendwie gibt uns dieses Puzzle das Gefühl, dass jetzt auch was voran geht und wir nicht mehr nur ausbauen und ausmisten. Siehe Bild!!
Unser Furuno gps gp-32 ist auch unterwegs. Heute Abend stellen wir zusammen was wir an metern Kabel, Querschnitt und Zubehör zur Verlegung brauchen. Bestellen zum Boot rausbringen und loslegen. Endlich.

watermaker

Samstag und Sonntag 20.-21.03.
Heute waren wir richtig effektiv. Rausgeschmissen was noch drinnen war, sowas wie Heizung ne Wallas Typ 3200, mit vielen metern an Rohren, (wer eine brauchen sollte bitte anschreiben) WC raus, die Wandverkleidung im Bad runter die war nicht mehr wirklich attraktiv. Den ersten Kurzschluss beseitigt, war an einer Lampe im Salon. Dies bestätigte uns darin, die komplette Erlektrik neu zu machen. Ab nächster Woche wird REINGEBAUT! Endlich ist alles soweit draußen. Unser System für den Windgenerator und Radar festgelegt und in Auftrag gegeben. Dies macht mit Begeisterung unser Spezialist für Schweißarbeiten und alles was mit Metall zu tun hat.

Samstag, 13.03.
Heute schon wieder aufgeräumt und ausgeräumt, wieder wurde ein Sack voll und zum Wertstoffhof gefahren, unglaublich was alles in so ein Boot passt. Ist ja auch gut so, wir wollen auch ne unterbekommen. Heute haben wir auch geputzt, gesaugt, im Cockpit die Platte zu den Navi-Instrumenten rausgeschraubt, sah von der Verkabelung bei weitem nicht so schlimm aus wie in der Back. Das Waschbecken im Bad raus, Spiegel weg, da muss die Wandverkleidung auch noch weg genauso wie das WC u.s.w.

navi

Zu den Bildern. Links: Die Verkabelung der Navi-Instrumente schaut gut aus. Mitte; Waschbecken raus, Platz für neues schaffen und am Samstag wird auch das WC entsorgt. Rechts: Was nicht so ein Tisch für Platz wegnimmt.

Samstag, 06.03.
Trotz des heute wirklich saublöden Wetters wollten wir uns nicht abhalten lassen, endlich auszuräumen. Haben wir auch größtenteils getan. Es ist unglaublich, was da alles reinpaßt, in so ein Boot. Mehrere Kanister, Tampen, Werkzeug und sonstiges an Klein- und Großzeug. Das alles haben wir außerhalb des Bootes untergebracht und eingelagert. Alle Polster liegen inzwischen in unserem Keller (der jetzt leicht nach Diesel riecht…) und auch den Gasofen haben wir ausgebaut. Der kommt aber zum Sperrmüll! Die Steuerung vom Außenborder haben wir komplett abgebaut, der muss jetzt wirklich nur noch verkauft werden. Und das Einzige, was den Tag unangenehm gemacht hat, war tatsächlich das Wetter: um die 0° mit gelegentlichem Schneesturm. Als wir dann so gegen halb 4 wieder heimgefahren sind, ist es uns beiden trotz der Bewegung so langsam kühl geworden. Naja, immerhin waren wir über 5 Stunden am Werkeln! Aber es ist ein RICHTIG gutes Gefühl, wenn man sieht, dass tatsächlich was voran geht

Samstag, 27.02.
Es war ein herrlicher Tag, 11°C und Sonne, da konnten wir das erste mal am Schiff so richtig viel  machen und das im T-Shirt! Alle Backskisten ausräumen, das gesamte Ausmaß der E-Verkabelung erkennen, unser “Elektriker” hat nur noch die Augen verdreht… und gestöhnt. Laughing aber “des werd scho” meinte er. Ein Wirrwarr und Chaos an Kabeln, manche wer weiß wohin gehend. Da steht richtig Arbeit an. Einen Verbraucherplan erstellen, Querschnitt festlegen und dann kann es mit der Neuverlegung losgehen.

baustelle

Zu den Bildern. Links: Die Batterien sind momentan noch recht, hm sagen wir, großzügig untergebracht. Mitte: Alle Polster raus und bis zu neuem Zuschnitt und Bezug in unseren Keller gewandert. Rechts: Die Verkabelung ist auch noch mehr als "moderne Kunst" als übersichtlich ausgeführt. Doch das sind alles Punkte die die angegriffen werden.

 

 

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