Atlantik zum Zehnten

Die letzten 24 Stunden waren recht abwechslungsreich, hier ein paar Stichworte:

Kurs gewechselt auf weniger Wackeln, kurz nach Mitternacht der erste Squall, der über eine Stunde gedauert und uns 5sm nach Westen versetzt hat, währenddessen hat sich eine junge Möwe (?) an Deck verirrt. Gustav, die Möwe, war recht fertig und wir haben uns die Nacht über um ihn gekümmert. Zwischendurch der nächste Squall, diesmal zeitgleich mit dem Sonnenaufgang. Entschluss: Maschine an und ab durch die Mitte – wir waren von Regenwolken komplett umringt und wollten zumindest in die richtige Richtung. Danach wunderschöne Wolken, Regenbogen, wir konnten auch wieder segeln. Gustav hat sich wieder verabschiedet. Irgendwann nachmittag war mit Wind wieder Schluss und wir sind durch ein Regenfeld motort. Leider immer noch kein Wind, wir tuckern in die Nacht.

Befinden der Crew: nach einer Dusche im Regen sauber und gut

Position: 2°49.058’N, 29°24.332’W um 20:30utc

Ein Gedanke zu „Atlantik zum Zehnten

  1. Jetzt kann ich mir es nicht verkneifen, euch ein paar (gute Segelwind-) grüße auf den Atlantik zu senden. Musste erstmal nachgooglen was Squall ist, eine heftige Windböe, oder Böenwalze? Ich lese mit Spannung weiter! Was für ein Abenteuer…….!

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