{"id":7128,"date":"2014-03-09T15:13:32","date_gmt":"2014-03-09T15:13:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ueber-die-meere.de\/wordpress\/?p=7128"},"modified":"2018-05-24T22:41:24","modified_gmt":"2018-05-25T02:41:24","slug":"fahrt-nach-palmeira-sal-kap-verden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.ueber-die-meere.de\/wordpress\/?p=7128","title":{"rendered":"Fahrt nach Palmeira, Sal, Kap Verden"},"content":{"rendered":"<p>Die Fahrt hierher war die f\u00fcr uns bisher l\u00e4ngste am St\u00fcck. Wir haben uns drauf gefreut und wurden nicht entt\u00e4uscht. Am Anfang haben wir noch etwas mit den Selbststeueranlagen gek\u00e4mpft, unsere Windfahne haben wir jedoch immer besser in Griff bekommen (ein wenig Luft nach oben haben wir aber noch ;-)). Wind hatten wir v\u00f6llig unterschiedlichen, mal viel (gut 30kn), zum Ende hin etwas wenig (bis 2kn), allerdings immer aus einer passenden Richtung. Die Wellenh\u00f6hen haben sich zwischen etwa 4m und 1m bewegt, auch diese meist aus passenden Richtungen (anfangs ein wenig unangenehm seitlich mit etwa 3m H\u00f6he). Insgesamt war es eine sehr abwechslungsreiche Fahrt, die von uns aus auch gerne l\u00e4nger h\u00e4tte dauern d\u00fcrfen. Kaum hatten wir uns richtig unterwegs eingelebt, waren wir auch schon da.<\/p>\n<p>Unterwegs haben wir immer wieder Delphine gesehen, jedes mal ein beeindruckendes Erlebnis. Anfangs konnten wir sie fast neben uns in den noch etwas h\u00f6heren Wellen geradezu surfend beobachten. Ganz oft gesehen haben wir bunte Quallen (wir vermuten zumindest, dass es Quallen waren), die sich mit einer Art Segel vorw\u00e4rts bewegt haben. Das Segel war mal rot, blau, lila, etwa 10-20cm breit &#8211; zuerst dachten wir, es ist Plastikm\u00fcll, aber dazu waren es dann einfach zu viele \u00e4hnlich aussehende. Noch was uns unbekanntes haben wir entdeckt: kleine Blasen bzw. Kugeln, die aus lauter Luftbl\u00e4schen bestanden haben. Ganz gleichm\u00e4\u00dfig &#8211; und es waren richtig viele auf einen Haufen, wir sind ein paar Minuten lang durch ein ganzes &#8222;Feld&#8220; davon durchgefahren. Mal sehen, ob wir rausfinden, was das war.<\/p>\n<p>Als wir gestern angekommen sind, waren wir zwar ein wenig geschafft, aber nicht \u00fcberm\u00fcdet. Wir haben denselben Schlafrhythmus angewandt wie auch schon von Marokko nach Graciosa: wir schlafen nach Bedarf. Der erste, der abends m\u00fcde ist, legt sich hin, schl\u00e4ft, bis er aufwacht und l\u00e4sst dann den anderen schlafen. Und so wechseln wir uns unregelm\u00e4\u00dfig ab, jedoch wird niemand aus einer Tiefschlafphase geweckt. Falls derjenige, der wach ist, zu m\u00fcde wird, muss er eben den anderen wecken. War jedoch nicht erforderlich.<\/p>\n<p>Der Anker hat auf Anhieb gut gehalten, wir liegen sehr ruhig. Nachdem wir Kassiopeia dann auch wieder etwas auf- und umger\u00e4umt hatten, Segel verstaut und eingepackt waren, die Bugkabine wieder wohnlich war, haben wir uns noch einen Happen zu essen geg\u00f6nnt (die Vorr\u00e4te sind unterwegs nicht merklich geschwunden) und auf die gute Fahrt angesto\u00dfen. Geschlafen haben wir auch sehr gut, endlich mal wieder im Bett und nicht auf der Salon-Bank \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Ach ja, die Statistik zum Thema &#8222;Angelerfolg&#8220; hat sich noch nicht ver\u00e4ndert&#8230;<\/p>\n<p>Im Moment sitzen wir am Flughafen, haben v\u00f6llig problemlos einklariert (\u00fcbrigens ohne Ausreisestempel von den Kanaren), schaun mal, was es so neues gibt und machen uns dann auf den R\u00fcckweg zu Kassiopeia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fahrt hierher war die f\u00fcr uns bisher l\u00e4ngste am St\u00fcck. Wir haben uns drauf gefreut und wurden nicht entt\u00e4uscht. 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