{"id":3977,"date":"2012-12-06T23:02:48","date_gmt":"2012-12-06T23:02:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ueber-die-meere.de\/wordpress\/?p=3977"},"modified":"2018-05-24T22:00:05","modified_gmt":"2018-05-25T02:00:05","slug":"einkaufen-in-portugal","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.ueber-die-meere.de\/wordpress\/?p=3977","title":{"rendered":"Einkaufen in Portugal"},"content":{"rendered":"<p>Schon seit einer Weile wollten wir mal etwas zum Thema &#8222;Einkaufen in Portugal&#8220; schreiben. Mit der Zeit sammeln sich da etliche Erlebnisse und Erfahrungen, die wir in Deutschland bisher so nicht gemacht haben.<\/p>\n<p><strong>Chinesen in Portugal<\/strong><\/p>\n<p>Wenn man irgendeine Kleinigkeit braucht, die man bisher in keinem Laden finden konnte, dann geht man zum Chinesen. Der hat alles. In Portimao haben wir einen Chinesen gefunden, der hatte \u00fcber Deko-Artikel, Auspuffe, T\u00f6pfe, Pfannen, Klamotten, Grillzubeh\u00f6r, Strickwolle, Werkzeug, Schuhe, usw. einfach alles. Und das auf einer f\u00fcr die Auswahl relativ kleinen aber durchaus \u00fcbersichtlichen Ladenfl\u00e4che. Das alles ist nat\u00fcrlich auch noch billigst, allerdings darf man keine herausragende Qualit\u00e4t erwarten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ueber-die-meere.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/chinese.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-4000\" title=\"chinese\" src=\"http:\/\/www.ueber-die-meere.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/chinese-1024x450.jpg\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"256\" srcset=\"http:\/\/www.ueber-die-meere.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/chinese-1024x450.jpg 1024w, http:\/\/www.ueber-die-meere.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/chinese-300x132.jpg 300w, http:\/\/www.ueber-die-meere.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/chinese-500x220.jpg 500w, http:\/\/www.ueber-die-meere.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/chinese.jpg 1417w\" sizes=\"(max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Chinesen sind in Portugal einerseits geliebt (die Auswahl und der Preis macht\u00b4s), auf der anderen Seite dann aber auch doch nicht so. In Porto haben wir erfahren, dass (aus welchem Grund auch immer) Chinesen ihre Gesch\u00e4fte eine bestimmte Zeit steuerfrei f\u00fchren d\u00fcrfen, somit nat\u00fcrlich auch ihre Waren g\u00fcnstiger anbieten k\u00f6nnen als andere. Wenn die Frist vorbei ist, wird das Gesch\u00e4ft eben auf ein Familienmitglied \u00fcbertragen und f\u00e4ngt neu an. Das kommt nat\u00fcrlich zum Thema Soziales nicht so grandios an&#8230;<\/p>\n<p><strong>Kopfsalat<\/strong><\/p>\n<p>Wir essen sehr gerne gr\u00fcnen Salat. So eine Sch\u00fcssel gr\u00fcne, knackige Bl\u00e4tter ist einfach was feines! In Portugal haben wir uns anfangs allerdings davon ferngehalten &#8211; uns war ein Kopf mit etwa \u20ac1,50 schlichtweg luxuri\u00f6s teuer. Irgendwann gab es ihn dann mal im Angebot, &#8222;nur&#8220; \u20ac1,30 &#8211; wir dachten, den leisten wir uns jetzt mal. An der Kasse haben wir gro\u00dfe Augen gemacht als der Salat auf die Waage gelegt wurde. Gr\u00fcner Salat hat hier einen Kilo-Preis, keinen St\u00fcck-Preis! Seitdem gibt es das wieder \u00f6fter bei uns&#8230; Und was haben wir daraus gelernt: immer auf die Einheit achten, auf die sich der Preis bezieht!<\/p>\n<p><strong>Kaffee bzw. Caf\u00e9<\/strong><\/p>\n<p>Wir trinken ja beide gerne guten Espresso. In Deutschland ist es teilweise etwas schwer, an einen guten Espresso zu kommen, wenn man ihn bezahlbar haben will, wird es nicht einfacher. So gesehen sind wir hier im Paradies. Weder in Spanien noch in Portugal haben wir bisher schlechten Espresso bekommen. Wenn wir uns in Spanien schon \u00fcber den Preis gefreut haben (etwa \u20ac1,-), dann ist es in Portugal Euphorie. Ein Euro w\u00e4re schon teuer, oft zahlen wir nur 60-70ct. Im Supermarkt hier um die Ecke gibt es eine Bar, da bekommt man ein Menu f\u00fcr 80ct, enthalten ist ein Espresso und ein Pasteis Nata (ein Puddingt\u00f6rtchen mit Bl\u00e4tterteig). Und es ist schwer, da ohne Anhalten vorbeizukommen!<\/p>\n<p><strong>Lebensmittelpreise<\/strong><\/p>\n<p>Etliches ist g\u00fcnstiger als in Deutschland, besonders Fisch. Vor einer Weile wollten wir ja mal grillen und hatten dazu insgesamt 6 kleinere Fische auf dem Markt gekauft. Es war ein knappes Kilo und komplett mit Ausnehmen und Reinigen hat uns das keine zwei Euro gekostet. Das ist allerdings auch f\u00fcr hier untere Grenze.<\/p>\n<p>Gem\u00fcse schmeckt intensiver (bilden wir uns, denken wir zumindest, nicht nur ein) und ist auch g\u00fcnstiger. Die (roten) Paprika sind riesig und delikat. Auch sonst sind die Lebensmittelpreise durchaus annehmbar und die Qualit\u00e4t passt. So Dinge wie z.B. Nutella sind andererseits eher teurer.<\/p>\n<p>Die Weinpreise sind gef\u00e4hrlich verf\u00fchrerisch. Wir haben ja zuhause auch schon des \u00f6fteren Wein im Schlauch gekauft, das hat sich hier auch als sehr praktisch erwiesen. Wir haben so weniger Gewicht an Bord, auch k\u00f6nnen die Flaschen leichter kaputt gehen. Zudem gibt es den 5-Liter-Schlauch wirklich guten Trinkweins f\u00fcr knapp sieben Euro. Das erkl\u00e4rt dann auch, warum man in der Bar f\u00fcr ein Glas nur \u20ac1,00-1,50 bezahlt.<\/p>\n<p><strong>M\u00e4rkte<\/strong><\/p>\n<p>Etwas ungewohnt war es am Anfang f\u00fcr uns doch, inzwischen finden wir es klasse: an den Marktst\u00e4nden bekommt man T\u00fcten in die Hand gedr\u00fcckt und darf selbst aussuchen. So k\u00f6nnen wir die Tomaten, Zwiebeln oder sonstiges nehmen, welche uns gefallen und m\u00fcssen nicht erkl\u00e4ren, ob wir mehr gro\u00dfe oder kleine oder die links oben oder rechts unten wollen. Um einfacher rechnen zu k\u00f6nnen (die wenigsten haben da einen Taschenrechner oder gar eine elektronische Waage), wird dann schon mal ein Teil raus genommen oder mit dazu gelegt um auf ein rundes Gewicht zu kommen, aber das passt dann schon irgendwie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon seit einer Weile wollten wir mal etwas zum Thema &#8222;Einkaufen in Portugal&#8220; schreiben. Mit der Zeit sammeln sich da etliche Erlebnisse und Erfahrungen, die wir in Deutschland bisher so nicht gemacht haben. 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