{"id":3078,"date":"2012-04-06T22:01:30","date_gmt":"2012-04-06T20:01:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ueber-die-meere.de\/wordpress\/?p=3078"},"modified":"2018-05-16T23:45:37","modified_gmt":"2018-05-17T03:45:37","slug":"schnellstart","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.ueber-die-meere.de\/wordpress\/?p=3078","title":{"rendered":"Schnellstart"},"content":{"rendered":"<p>Die Fahrt nach Norden gestern war recht ereignislos, aber das hat ja auch was f\u00fcr sich: gleichm\u00e4\u00dfiges fahren ohne Stau. Als wir angekommen sind, haben wir Kassiopeia am Steg liegend gefunden, mit dem Kranen hat also alles bestens geklappt. Die erste Nacht im Wasser war auch wieder sehr angenehm. \ud83d\ude42 Nachts war es recht k\u00fchl, was wir auch daran gemerkt haben, dass das ganze Deck mit Raureif \u00fcberzogen war. Was ja eigentlich sch\u00f6n aussieht, aber das Laufen an Deck zu einer \u00e4u\u00dferst rutschigen Angelegenheit macht&#8230;<\/p>\n<p>Heute dann gem\u00fctlich beim Fr\u00fchst\u00fcck hatten wir einen genialen Geistesblitz: obwohl wir letzte Woche die Info bekommen haben, dass die Seeschleuse von WHV um neun, um zw\u00f6lf und nachmittags nocheinmal seew\u00e4rts schleust, wollten wir doch nochmal direkt nachfragen. Die aktuelle Info war dann: heute nur eine Schleusung seew\u00e4rts &#8211; und zwar in zehn Minuten! Also haben wir alles halbwegs seet\u00fcchtig gemacht, was wir noch gebraucht haben aus dem Auto geholt und die Leinen losgeworfen. Gl\u00fccklicherweise war die Schleuse nicht weit. Als wir reingefahren waren, ging es auch direkt los, der Schleusenmeister hat freundlicherweise auf uns gewartet.<\/p>\n<p>Was die Sache noch etwas erschwert hat (dazu, dass es mit kurz vor zehn noch fr\u00fch am Morgen war), war, dass unsere Dieselpumpe offensichtlich ein Problem hat: irgendwas zieht nach dem Motorstart Luft. Somit sind wir stotternd vorangekommen und ich hab nebenbei am Motor noch mit der Hand die Luft rausgepumpt. In der Schleuse haben wir noch etwas kontrolliert und ohne Gang mit der Drehzahl gespielt und wundersamerweise lief er wie eine eins. Den kurzfristigen Gedanken, wieder umzukehren und direkt zur\u00fcckzuschleusen, haben wir dann verworfen und uns auf den Weg gemacht.<\/p>\n<p>Leider mussten wir durch den spontanen Aufbruch bis Hooksiel motoren, die Segel haben wir in der kurzen Zeit nicht klar bekommen. Zudem w\u00e4re etwas wenig Wind gewesen und wir mussten gegen die Str\u00f6mung fahren, w\u00e4re also nicht sicher gewesen, ob wir da gegenan gegommen w\u00e4ren. Allerdings: der Motor lief! Er hat die ganze Fahrt nur so vor sich hingeschnurrt. Eine Sache haben wir fast ein wenig vermisst: unsere Schraube hat \u00fcber den Winter eine &#8222;Antisingkante&#8220; bekommen (bei einer gewissen Drehzahl konnte man den den hohen Sington nicht \u00fcberh\u00f6ren) und ist jetzt leise.<\/p>\n<p>Im Vorhafen angekommen hatten wir noch gem\u00fctlich Zeit f\u00fcr Fischbr\u00f6tchen und Sahnehering, auch der Motor konnte wieder ausk\u00fchlen. Das hat dann dazu gef\u00fchrt, dass er beim Einfahren in die Schleuse wieder gestottert hat, es war wieder Luft in der Leitung&#8230; Das m\u00fcssen wir dringend l\u00f6sen, so geht das nicht auf Dauer weiter! Trotzdem sind wir gut angelegt und auch wieder losgekommen. Inzwischen hatte der Wind kr\u00e4ftig zugenommen, w\u00e4re ja noch sch\u00f6ner gewesen, wenn das Anlegen in der Box ohne irgendeine Erschwernis gegangen w\u00e4re \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Inzwischen liegen wir gut festgemacht neben Toccata und planen die Reinigungsaktion der n\u00e4chsten beiden Tage. Der Heizl\u00fcfter gibt sein bestes und wir haben einen gem\u00fctlichen Abend. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fahrt nach Norden gestern war recht ereignislos, aber das hat ja auch was f\u00fcr sich: gleichm\u00e4\u00dfiges fahren ohne Stau. Als wir angekommen sind, haben wir Kassiopeia am Steg liegend gefunden, mit dem Kranen hat also alles bestens geklappt. 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